Rebecca Blankenship

Musiktheater

Biografie

Rebecca Blankenships Theater- bzw. Opernarbeit ist vielseitig: ursprünglich stand sie als Opernsängerin auf unzähligen internationalen Bühnen, später arbeitete sie außerdem als Sängerin/Schauspielerin, Autorin und Regisseurin. Als dramatische Sopranistin spezialisierte sie sich Anfang der 80er bis Ende der 90er Jahre auf das Wagner-Repertoire sowie auf viele Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts (z.B. Dimitri Schostakowitsch, Leos Janaček, Alban Berg, Arnold Schönberg, Richard Strauss). Sie trat unter anderem an der Wiener Staatsoper und Volksoper, den Opernhäusern von San Francisco, Venedig, Toronto, Tokio, Hongkong, Melbourne, Lüttich, Amsterdam, Genf, Basel, der Brooklyn Academy of Music und Festivals in Wien, Edinburgh, Bregenz und Great Performers Festival New York auf. Wichtige Partien waren Ariadne in „Ariadne auf Naxos“, Elsa in „Lohengrin“, Senta in „Der fliegende Holländer“, Lady MacBeth von Mzensk, Marie in „Wozzeck“, die Frau in „Erwartung“, Kostelnička in „Jenufa“ und viele andere. Eine enge Zusammenarbeit auf vielen Ebenen (künstlerische Beraterin, Assistentin, Darstellerin, Sängerin) verbindet sie seit vielen Jahren mit dem Regisseur Robert Lepage, ein Großprojekt war z.B. das 7-stündige Stück „The Seven Streams oft he River Ota“ das auf Welttournee ging. Seit 2014 ist sie auch gemeinsam mit ihrer Schwester Beverly Blankenship als Regisseurin tätig (z.B. die Kinderoper „Brundibar“ von Hans Krása oder „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner).