Extras

Abgefahren – Gleis 23-24

Abschlussprojekt Das Junge Theater Leitung Besetzung

28. Mai 2024 – 19. Juni 2024

Dauer Ca. 90 Minuten ohne Pause

Abschlussprojekt Das Junge Theater

Das Thema Abschiednehmen begleitet Bühnenmenschen Zeit ihres Lebens: schon in jungen Jahren müssen sie oft Familie und Heimat verlassen, um den Traum von einem Beruf am Theater oder in einem Orchester zu verwirklichen. Und auch während der Karriere zieht man immer wieder von einem zum nächsten Engagement weiter. So wird es auch am Ende dieser Spielzeit einigen Mitgliedern des Jungen Theaters ergehen, wenn ihre Zeit im Jungen Theater Krefeld Mönchengladbach zu Ende geht und sie sich aufmachen in ihre künstlerische Zukunft.

Als spartenübergreifendes Projekt unter der Leitung von Regisseurin Katja Bening erfinden die zwölf Mitglieder des Jungen Theaters aus diesem Anlass einen Abend zum Thema Abschiednehmen, gefüllt mit Musik, Gesang und Tanz – geprägt von abgefahrenem Witz und wehmütiger Poesie. Auf dem Gleis 23-24 eines fiktiven Bahnhofs begegnet man den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt…

Im Rahmen des Projektes NEUE WEGE, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem NRW KULTURsekretariat, werden die jungen Künstlerinnen und Künstler den Spielbetrieb des Gemeinschaftstheaters in der aktuellen Konstellation eine Spielzeit lang bereichern. Die zwölf Stipendiaten kommen aus verschiedenen Ländern an den Niederrhein.

   
Angela Wilms-Adrians, Rheinische Post, 29.04.24

Eine schillernd bunte Mischung musikalischer Stile!

[…] Katja Benings Inszenierung besiegelt das Ende des aktuellen spartenübergreifenden Projekts „Das Junge Theater“, bei dem Sängerinnen und Sänger, Tänzer, Orchestermitglieder und ein Pianist eine Spielzeit lang im hiesigen Theater auf künstlerische Entdeckungsreise gingen.

[…] Die Premierenbesucher erleben eine schillernd bunte Mischung musikalischer Stile in einer von Ernst, Tragik, Komik, karnevalesker Szene und Slapstick durchsetzten Aufführung. Die ist in ihrer Originalität so abgefahren, wie der Titel verspricht. Das alles ist mit großer Spiellaune, vielschichtig, witzig wie auch berührend erzählt.

Die Tänzer Jacob Cuddon und Alberto Lo Conte runden die verschiedenen Darstellungsformen ab. Udo Hesses Bühnenbild aus verschiebbaren Teilen schafft Bahnhofsambiente, auch für den verspäteten Zug ins Nirgendwo. Die Instrumentalisten, wie etwa der wandlungsfähige Pianist Anton Brezinka, verantwortlich für die musikalische Einstudierung, sind sichtbar ins Spiel einbezogen. In der Rolle des geheimnisvollen Clowns erweckt Miha Brkinjac die zu Beginn noch erstarrten Darsteller zum Leben. Der Bariton überzeugt auch stimmlich mit ausdrucksstarken Einsätzen. Wie er meistern ebenso Sopranistin Antonia Busse, Mezzosopranistin Kejti Karaj, Tenor Arthur Meunier und Musicalsänger Bjron Geudens solistisch sowie in sich neu findenden Formationen einen Parforceritt durch musikalische Stile. Begeisterter Beifall für das Stück am Gleis 23/24.

Das könnte Sie auch interessieren

Aida – der fünfte Akt

Kammeroper in 7 Szenen // Musik von Stefan Heucke // Libretto von Ralph Köhnen // Uraufführung

3. September 2023 – 16. April 2024

Mehr

Abos entdecken!

Beginnen Sie Ihre wohlverdiente Auszeit mit einem Theater-Abo. Hier finden Sie drei Gründe:  Unser Abo-Berater hilft Ihnen bei der passenden […]

Mehr erfahren