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Musiktheater

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák // Libretto von Jaroslav Kvapil Leitung Besetzung

27. Mai 2022 – 23. Dezember 2022

Dauer Ca. 160 Minuten mit Pause Sprache Tschechisch mit deutschen Übertiteln

Termin anklicken, um Tagesbesetzung anzuzeigen.

Die Wassernixe Rusalka will ihrer Naturwelt entfliehen, denn sie hat sich in einen Prinzen verliebt. Aber sie kann sich in der Menschenwelt nicht behaupten und auch die Liebe des Prinzen ist nicht von Bestand. Als lyrisches Märchen bezeichnen Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil ihre 1901 mit großem Erfolg uraufgeführten Oper „Rusalka„. Kunstvoll werden in diesem Werk Motive aus alten Sagen und verschiedenen literarischen Quellen, wie Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Seejungfrau“ oder Friedrich de la Motte Fouqués Erzählung „Undine“ miteinander verwoben. Antonín Dvořák (1841– 1904) vertonte die oft symbolistisch anmutenden Verse mit großem impressionistischem Klangzauber, aber auch spätromantischer Opulenz.

Rusalka ist ein vielschichtiges Märchen, das stark beeinflusst ist von den Erkundungen der menschlichen Psyche, wie sie Sigmund Freud Anfang des 20. Jahrhunderts betreibt. Im Handlungskern zeigt sich die Oper als ein psychologisch kraftvolles Werk und erweist sich als das spannende Seelendrama einer Frau, die um Liebe, ein selbstbestimmtes Leben und eine eigene Identität kämpft.

Das sagt die Presse

Markus Lamers, Der Opernfreund, 31.01.2022

Langanhaltende „Bravo-Rufe“ des Premierenpublikums

In Mönchengladbach feierte die Inszenierung von Ansgar Weigner nun endlich auch vor einem Publikum im Theatersaal ihre umjubelte Premiere. Und dieser Jubel fiel wahrlich lautstark aus. (…) Die Niederrheinischen Sinfoniker entwickeln unter der musikalischen Leitung von Erina Yashima einen ganz hervorragenden Klang, den man in einer solchen Intensität und Präzision pandemiebedingt lange vermissen musste. Auch der Chor des Theaters Krefeld und Mönchengladbach ist bei dieser Produktion erstmals seit vielen Monaten wieder beteiligt. Langanhaltende „Bravo-Rufe“ des Premierenpublikums galten am Ende aber vor allem den Darstellern, die an diesem Abend einmal mehr zeigten, wie stark das eigene Ensemble am Niederrhein aufgestellt ist. Am Ende steht ein großartiger Opernabend, den man jedem Opernfreund wärmstens empfehlen kann.

Ernst Müller, Extra Tipp, 18.03.2020

Überzeugend inszeniert und gespielt!

Einen kreativen Umgang mit der Corona-Gefahr führte am Sonntagabend das Stadttheater vor: Die Premiere der Oper „Rusalka“ verlief vor leeren Rängen, aber aufgestellter Kamera. Über 600 Zuschauer verfolgten das vertonte Märchen auf den Bildschirmen ihrer Laptops. (…). Regisseur Ansgar Weigner hat diese märchenhafte Story psychologisiert. So wie im Märchen die Menschwerdung scheitert, so scheitert in der Krefelder Inszenierung auch die Emanzipation. Das ist überzeugend inszeniert und gespielt. Man zieht aus dieser Aufführung, die die Vorlage aus ihrer Märchenhaftigkeit befreit, großen Gewinn.

Christian Oscar Gazsi Laki, Westdeutsche Zeitung, 17.03.2020

Der Clou der Inszenierung von Weigner ist die Geschichte zu psychologisieren

Tatjana Ivschinas Ausstattung changiert auf schöne Weise zwischen einem Realismus, der dennoch die Lücke offenlässt für eine fantasievolle Aufladung und einer gewissen – fast ein bisschen surrealistischen – Ambiguität. Der Clou der Inszenierung von Weigner ist in der Tat die Geschichte zu psychologisieren.

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