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Ballett

Tschaikowskys Träume

Ballett von Robert North // Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky Leitung Besetzung

31. Mai 2024 – 15. März 2025

Dieses Ballett kreierte Robert North 2008, in seiner ersten Spielzeit als Ballettchef am Theater Krefeld und Mönchengladbach.

Inspiriert durch Tschaikowskys Musik nähert sich der Choreograf der Persönlichkeit dieses großen, auch für die Ballettwelt bedeutenden Komponisten.

Das Leben Tschaikowskys war künstlerisch erfüllt, doch persönliches Glück blieb ihm versagt – nicht zuletzt, weil die damalige Gesellschaft seine Homosexualität nicht tolerierte. So ist das Schicksal sein ständi-ger Begleiter, personifiziert durch einen Tänzer.

In seinem Ballett zeigt Robert North Tschaikowsky als Kind, als jungen Künstler und als reifen, gealterten Mann. Welche Erlebnisse prägen ihn? Der frühe Tod der Mutter, eine kurze, unglückliche Ehe, schließlich die ungewöhnliche Brieffreundschaft mit Nadeshda von Meck – auch Frauen spielen eine Rolle in Tschaikowskys Leben.

Mit feinem Gespür gelingt es Robert North, Gefühle und Seelenleben seines Protagonisten tänzerisch sensibel auszuloten. Vieles offenbart die Musik, manches bleibt ein Geheimnis.

Das sagt die Presse

Markus Lamers | Der Opernfreund | 3. März 2024

Mönchengladbach, Ballett: „Tschaikowskys Träume“, Robert North

(…) Anstatt sich einem der großen und bekannten Tschaikowsky-Ballette anzunehmen, nähert sich North dem russischen Komponisten auf seine ganz eigene Weise, indem er in knapp zwei Stunden (inklusive Pause) wichtige Stationen aus dessen Leben nachzeichnet. (…)

Ein gelungener Kunstgriff ist die Idee, dem Komponisten in der nicht realen Figur des Schicksals eine Art ständigen Begleiter an die Seite zu stellen, der immer wieder lenkend in den Lauf der Dinge eingreift. Auch Tschaikowskys Homosexualität wird so geschickt angedeutet, ohne sie explizit zu thematisieren. Alessandro Borghesani (Tschaikowsky) und Marco A. Carlucci (Schicksal) überzeugen hierbei im rein männlichen Pas de deux. Tamino Schwindt zeigt uns Tschaikowsky als Kind während Francesco Rovea den jungen Komponisten darstellt. Die wichtigen Damenrollen werden von Victoria Hay (Mutter), Flávia Harada (Désirée Artot), Teresa Levrini (Antonina Miljukowa) und Irene van Dijk (Nadeshda von Meck) eindrucksvoll dargestellt. Zudem überzeugt das gesamte Ensemble bei den immer wieder eingestreuten großen Tänzen des Abends.

Musikalisch wird auf die gesamte Bandbreite des kompositorischen Ideenreichtums Tschaikowskys zurückgegriffen. (…) Musikalisches Highlight des Abends ist allerdings unstrittig der 1. Satz aus dem Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, bei dem die unter dem Dirigat von Sebastian Engel ohnehin stark aufspielenden Niederrheinischen Sinfoniker am Flügel von André Parfenov unterstützt werden. Musikalisch bietet der Abend somit ebenfalls einen „Traum“, um im Bilde des Titels zu bleiben. (…)

Am Ende gab es lang anhaltenden, lautstarken Applaus für die Tänzer und Musiker des Abends vom Premierenpublikum im nahezu ausverkauften Theatersaal.

Angela Wilms-Adrians | Rheinische Post | Mönchengladbach, 4. März 2024

Grandioses Ballett mit Tschaikowskys „Träumen“

(…) Robert North‘ Choreografie „Tschaikowskys Träume“ konzentriert sich auf die Gefühlswelten der Persönlichkeit. Die Ballettcompagnie des Theaters gestaltet die Premiere im energiegeladenen Auftritt als ebenso packendes wie berührendes Ereignis. Die Niederrheinischen Sinfoniker ergänzen unter Sebastian Engels musikalischer Leitung die emotionale Handlung in lebendig pulsierendem Spiel von ausgewählten Werken aus Tschaikowskys Schaffen von Sinfonien, klavier- und Ballettmusik.

Theaterpianist André Parfenov und Bühnengeiger Philipp Wenger verlassen zeitweise den Orchestergraben, um für alle sichtbar die Musikalität des Komponisten zu personifizieren – Wenger in einfühlsamem, virtuosen Spiel, Parfenov am Konzertflügel im Bühnenhintergrund bevorzugt in furiosem Kraftakt. (…)

North‘ Choreografie stellt dem Komponisten eine Schicksalsfigur zur Seite, eindrucksvoll personifiziert durch den Tänzer Marco A. Carlucci. In synchronen, oft raumgreifenden Bewegungsabläufen scheinen Protagonist und Schicksal eins zu sein, zuweilen fast freundschaftlich verbunden, doch viel öfter ist Carlucci ausdrucksstarker Antreiber dramatischer Wendungen. Zu Parfenovs Interpretation des ersten Satzes aus Tschaikowskys erstem Klavierkonzert ringen der Komponist und dessen Schicksal (…)

Für den lang anhaltenden und jubelnden Schlussapplaus erhob sich das Publikum geschlossen von den Plätzen.

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