Michael Preiser

Biografie

Michael Preiser absolvierte seine musikalische Ausbildung an den Hochschulen in Detmold, Berlin („Hanns Eisler“) und Essen (Folkwang), wo er neben dem Kapellmeisterdiplom auch das Konzertexamen als Pianist ablegte. Neben Prof. David de Villiers (Dirigieren) und Prof. Arnulf von Arnim (Klavier) zählen Vitali Margulis und Igor Shukow zu seinen wichtigsten Lehrern.
Parallel zu seiner pianistischen Tätigkeit war Preiser bereits viele Jahre als Leiter zweier großer Chöre aktiv: 2005 übernahm er die Leitung des Oratorienchores der Universität Münster, gefolgt vom Konzertchor Bielefeld, mit denen er in Zusammenarbeit mir verschiedenen Orchestern zahlreiche Werke des Oratorienrepertoires von Bach, Mozart, Schubert, Mendelssohn, Brahms, Dvořák bis hin zu Karol Szymanowski und Frank Martin zur Aufführung brachte. Gemeinsam mit der Orchesterakademie NRW war er bereits 2009 mit Brahms’ „Deutschem Requiem“ und Kanchelis großformatigem Orchesterwerk „Vom Winde beweint“ in der Friedenskirche Krefeld zu Gast. Als Einspringer leitete Preiser des weiteren den Städtischen Musikvereinschöre von Rheine und Gronau und arbeitete vertretungsweise mit dem Philharmonischen Chor Bochum zusammen. Seit 2012 ist er außerdem Dirigent des Niederrheinischen Kammerorchesters Moers.
Nach zahlreichen Engagements schwerpunktmäßig im Bereich zeitgenössischen Musiktheaters, u.a. am Théâtre National du Luxembourg, dem Aalto-Theater Essen, dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und dem Stadttheater Gießen, ist Preiser seit 2010 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Krefeld/Mönchengladbach tätig.
Auch als Pianist und Liedbegleiter ist er weiterhin aktiv, mit einem besonderen Faible für Repertoire-Raritäten wie etwa der Musik Karol Szymanowskis, Nikolaj Medtners (CD-Veröffentlichung bei ars musici) oder Max Regers, für deren Interpretation er bereits 2005 mit dem 2. Preis beim Internationalen Max-Reger-Wettberwerb ausgezeichnet wurde.

Am Theater Krefeld und Mönchengladbach war er der musikalische Leiter der Produktionen „I Love You, You’re Perfect, Now Change“, der „Vier Ton Oper“, von „Wär‘ nur die Sehnsucht nicht so groß“ und „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ und dirigierte zahlreiche Opernproduktionen, u.a. „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár, „Frau Luna“ von Paul Lincke, „Katja Kabanowa“ von Leoš Janáček, „Der Konsul“ von Gian Carlo Menotti und „Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck sowie zahlreiche Chorkonzerte. Neben dem Opernrepertoire gilt seine Aufmerksamkeit immer wieder der Spurensuche interessanter Liedkompositionen. So hat er in den vergangenen Spielzeiten mit Sängerinnen und Sängern des Musiktheaterensembles sowie des Opernstudio Niederrhein Liedprogramme aus dem französischen, russischen und slawischen Repertoire zusammengestellt sowie in der Spielzeit 2016/2017 die Liederabendreihe „LiedGut“ ins Leben gerufen.

In der Spielzeit 2017/2018 übernimmt er die Funktion des Chordirektors mit Dirigierverpflichtung.