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1. Kammerkonzert 21/22

1. Kammerkonzert 21/22

Budapest und Beethoven am Niederrhein

Unter dem Motto Budapest und Beethoven am Niederrhein kombinieren Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker im 1. Kammerkonzert das sehr selten zu hörende Sextett C-Dur von Ernst von Dohnanyi, einem der bedeutendsten ungarischen Musiker des 20. Jahrhunderts, mit einem „Meilenstein“ der Kammermusik: dem Septett Es-Dur von Ludwig van Beethoven.

Dohnanyi schrieb das Sextett 1935 in Budapest für die ungewöhnliche Besetzung Klarinette, Horn, Klavier und Streichtrio. Deutlich ist in dem Werk, das immer wieder sinfonischen Anspruch zeigt, der Einfluss von Dohnanyis großem Förderer Johannes Brahms zu spüren, zugleich ist es in der Stilistik seiner eigenen Zeit verwurzelt. So wendet sich das Finale Richtung Jazz und Ragtime.

Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass wählte Beethoven für sein Septett Es-Dur. Es gilt als geradezu geniale Verbindung des „gelehrten“ und des „galanten“ Stils, indem es den unterhaltenden Charakter der Serenade mit den Satztypen der Sonate verbindet. Schnell wurde das 1799 komponierte Werk zu einem der beliebtesten Beethovens. Besondere Popularität erreichte das Thema des Variationensatzes: Angeblich gründet es auf einem niederrheinischen Volkslied, wahrscheinlich wurde aber auch diese einfache Melodie von Beethoven selbst erdacht.

Programm:
Ernst von Dohnányi
Sextett C-Dur op. 37
Ludwig van Beethoven Septett Es-Dur op. 20

 

 

 

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