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Salon Pitzelberger & Co.

Salon Pitzelberger & Co.

Operette in einem Akt - Musik von Jacques Offenbach - Konzeption und Textfassung von Ulrich Proschka
Musikalische Leitung Sebastian Engel, Musikalisches Arrangement Michael Preiser, Inszenierung Ulrich Proschka, Bühne Christine Knoll, Kostüme Kristopher Kempf, Dramaturgie Andreas Wendholz

So steht es auf der Einladung: „Monsieur Pitzelberger lädt zum italienischen Opernabend in seinen Salon!“ Familie Pitzelberger ist in heller Aufregung, denn dieses Großereignis soll dem neureichen Parvenu die Tür zur Promi-Oberschicht öffnen. Als jedoch die drei engagierten Opernstars absagen, ist guter Rat teuer: Wie die gesellschaftliche Blamage verhindern? Kurzerhand verpflichtet Tochter Ernestine ihren heimlichen Geliebten, einen erfolglosen Komponisten aus dem Nachbarhaus, als Tenor, gibt selbst die Primadonna und verdonnert ihren Vater zum Bassbuffo, auch wenn der kein Wörtchen Italienisch spricht. Wird die Hautevolee den Schwindel bemerken?

Ursprünglich als „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre am…“ 1861 in Paris uraufgeführt, stellt die Neufassung Salon Pitzelberger & Co. von Ulrich Proschka eine Adaption der satirischen Situation „versnobter Neureicher übernimmt sich kulturell“ dar. Zu hören sind Opernparodien im Stile Bellinis, Donizettis und Rossinis, sowie Nummern aus anderen Offenbach-Werken – alles ganz im Sinne der „Offenbachiaden“, seines gesellschaftskritischen Musiktheaters im Paris des 19. Jahrhunderts.

Michael Preiser hat eigens für diese Produktion eine ebenso frische wie freche Orchesterfassung erarbeitet.

Niederrheinische Sinfoniker

 

  • Pressestimmen

    Endlich wieder Theater – Dank Modellkommune

    (…) Die Zuschauer erlebten bei der allerersten Premiere nach dem langen Lockdown mit Ulrich Proschkas Inszenierung „Salon Pitzelberger & Co“ einen beschwingten Abend. (…) Das Ensemble entfaltete lustvoll den beißenden Witz der Operette von Jacques Offenbach (…) Matthias Wippich band in seiner Rolle gekonnt beiläufig verräterische Wortspiele ein. Mit kraftvollem Bass meisterte er die zweifache Parodie in der Kopie eines Opernstars. Sophie Witte überzeugte in der Rolle von Pitzelbergers Tochter Ernestine mit schöner Stimme und Gestaltungsfreude und Temperament. Mit David Esteban als Komponist Kasimir Babylas entfaltete sie zündende Duette. Unter Andreas Fellners musikalischer Leitung kosteten die Niederrheinischen Sinfoniker in kleiner Besetzung Michael Preisers Arrangement musikalischer Brüche aus. Ihr Spiel strahlte Beschwingtheit aus und ließ volkstümliche Elemente einfließen. [Angela Wilms-Adrians, Rheinische Post, 25. Mai 2021]

     

    Mit einer Operette aus dem Lockdown

    Gelungene Premiere: Das Theater Mönchengladbach spielt Offenbachs „Salon Pitzelberger & Co“ vor Publikum. – (…) In Michael Preiser findet Autor und Regisseur Ulrich Proschka einen idealen musikalischen Partner, der die aus allen möglichen Offenbach-Operetten zusammengeklaubten Nummern für ein Kammermusikensemble bearbeitete, das von Andreas Fellner geleitet wird. Das klingt mit Xylophon, Triangel, Pauken und solistischem Holz und Streichern äußerst lustig und beschwingt. Ganz so, wie die Bühne von Christine Knoll aussieht, die großbürgerlichen Protz stillos-stilsicher mit röhrendem Hirsch und Rübe in Eichenlaub-Gloriole zusammenmontiert. (…) Bass Matthias Wippich gibt den Kulturbanausen Pitzelberger wunderbar sonor, Sopranistin Sophie Witte das gelenkig-appetitliche Töchterlein Ernestine. Markus Heinrich und Gabriela Kuhn sind als Buffopaar Gärtner/Gouvernante zum Schenkelklopfen. Bemerkenswert spielfreudig und exzellent bei Stimme präsentieren sich Robin Grunwald (Kunstfaktotum) und Maya Blaustein (Wanda) vom Opernstudio Tenor David Esteban konkurriert als fagottierender Komponist und Liebhaber mit Woongyi Lee (Wunsch-Schwiegersohn) um die Hochtöner-Krone. Das Publikum zeigt sich begeistert vom hoch amüsanten Abend, der bis zur Sommerpause (unter Vorbehalt) noch sechs Mal terminiert ist. [Armin Kaumanns, Aachener Zeitung, 25. Mai 2021]

     

    Mit einem mehr als gelungenem Auftakt startet die Theatergemeinschaft Krefeld/Mönchengladbach in die kurze Restspielzeit 20/21 nach einem fast sieben monatigen Corona-Lockdown.(…) Die mutig, freche Courage der Verantwortlichen hat sich ausgezahlt: Hier ist wirklich etwas gelungen! Im äußerst lesenswerten Programmheft des Abends schildert Ulrich Proschka die Entstehungsgeschichte und zugrundeliegenden Inspirationen für diese Inszenierung. (…) Glückwunsch: Mönchengladbach hat alles richtig gemacht!!! Begeisterter und verdienter Applaus von den 190 zugelassenen Gästen des Abends. [Ingo Hamacher, Der Opernfreund, 23. Mai 2021]

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